Traumatherapie in Hamburg: Alles, was du wissen solltest

Fachlich geprüft von Dora Matis, Dr. med.
Aktualisiert 11. September 2025 von BetterHelp Redaktionsteam
Der folgende Artikel könnte Themen behandeln, die mit traumatischen Erfahrungen in Zusammenhang stehen und für den Leser auslösend sein könnten, einschließlich Suizid, Drogenmissbrauch oder Missbrauch.
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Ein Trauma ist eine zutiefst erschütternde Erfahrung, die dich vermutlich überfordert und mit der du nicht umzugehen weißt. Trauma kann auf verschiedene Ereignisse wie Unfälle, Missbrauch, Verlust oder Gewalt zurückzuführen sein. Wenn du traumatische Erlebnisse nicht richtig verarbeitest, können sie sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen – zum Beispiel durch anhaltende innere Unruhe, Rückzug, Schlafprobleme oder das Gefühl, ständig angespannt zu sein.

Der Körper und die Gedanken stehen dabei oft unter Dauerstress. Umso wichtiger ist es, sich selbst ernst zu nehmen und Wege zu finden, mit dem Erlebten umzugehen, statt alles alleine tragen zu müssen.

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Wann Unterstützung nach belastenden Erfahrungen sinnvoll sein kann

Manche Erfahrungen wirken noch lange nach, auch wenn sie schon eine Weile zurückliegen. Wenn du merkst, dass dich bestimmte Erinnerungen, Gedanken oder Gefühle im Alltag immer wieder blockieren oder überfordern, kann es hilfreich sein, dir gezielt Unterstützung zu holen.

Dazu können sogenannte Flashbacks, Angstzustände, emotionale Taubheit, Konzentrationsschwierigkeiten oder chronischer Stress gehören. Es geht nicht darum, Vergangenes „wegzumachen“, sondern darum, neue Wege zu finden, wie du mit dem Erlebten umgehen und wieder mehr innere Sicherheit spüren kannst.

Übrigens:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass weltweit zwischen 10-20% aller Menschen von einer traumatischen Erfahrung betroffen sind. Du bist also definitiv nicht alleine.

Verschiedene Ansätze im Umgang mit Traumata 

Es gibt unterschiedliche Methoden, um mit belastenden Erfahrungen umzugehen. Die passende Wahl hängt davon ab, was dir persönlich hilft und was du brauchst. 

Einige Methoden setzen auf Gespräche und Reflexion, um Gedanken und Gefühle neu einzuordnen. Andere arbeiten mit digitalen Tools, die du flexibel in deinen Alltag integrieren kannst. Auch der Körper kann aktiv mit einbezogen werden – zum Beispiel durch Bewegung, Atemübungen oder achtsame Selbstwahrnehmung.

Wo befindet sich das Trauma im Körper?

Ein Trauma spürt man nicht nur auf mentaler Ebene, sondern auch auf der körperlichen. Es wird im Nervensystem gespeichert und wirkt sich auf Bereiche wie die Muskeln, das Verdauungssystem und die Immunreaktion aus. Viele Menschen berichten von Verspannungen, chronischen Schmerzen oder unerklärlichen körperlichen Symptomen im Zusammenhang mit vergangenen traumatischen Ereignissen. Bei der Überwindung eines Traumas werden häufig körperzentrierte Techniken eingesetzt, um gespeicherte Spannungen zu lösen.

Wie äußert sich ein verdrängtes Trauma?

Ein unverarbeitetes Trauma kann sich auf verschiedene Weise äußern, wie zum Beispiel:

  • Angstzustände oder Panikattacken
  • Emotionale Loslösung oder Dissoziation
  • Ungeklärte körperliche Beschwerden
  • Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen
  • Selbstzerstörerische Verhaltensweisen

Wenn du diese Anzeichen bei dir erkennst, könnte es an der Zeit sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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Wie viel kostet professionelle Unterstützung zur Überwindung von Traumata in Hamburg?

Die Kosten für professionelle Unterstützung können je nach Methode, Anbieter:in und Format unterschiedlich ausfallen. Einige Ansätze sind in digitalen Programmen flexibel nutzbar, andere beinhalten persönliche Gespräche oder körperorientierte Übungen.

Es lohnt sich oft, verschiedene Angebote zu vergleichen. Viele Anlaufstellen bieten auch erste Orientierungsgespräche oder Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten an.

Gibt es Unterstützung bei den Kosten?

Wenn du dir professionelle Begleitung nach belastenden Erfahrungen wünschst, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Kostenübernahme. Manche Angebote sind öffentlich gefördert oder können über bestimmte Programme mitfinanziert werden. Andere kannst du direkt selbst buchen.

So findest du die passende Unterstützung in Hamburg

Um dir die passende Begleitung bei der Überwindung eines Traumas zu holen, kannst du folgendermaßen vorgehen:

  1. Kontaktiere Spezialist:innen: Suche über Online-Verzeichnisse oder spezialisierte Kliniken nach Angeboten in Hamburg.

  2. Konsultiere deinen Arzt oder deine Ärztin: Sie können dir helfen, passende Angebote zu finden oder dich an spezialisierte Stellen zu überweisen. 

  3. Besuche eine Spezialambulanz: Diese Kliniken bieten eine spezialisierte Unterstützung bei Traumafolgen an.

  4. Ziehe eine Online-Beratung in Betracht: Wenn Angebote vor Ort für dich nicht infrage kommen, kann eine Online-Beratung eine wertvolle und flexible Alternative sein.

Wie lässt sich ein Trauma am besten überwinden? 

Es gibt nicht die eine „beste“ Methode – der richtige Ansatz hängt von dir und deinen individuellen Bedürfnissen ab. Manche Menschen profitieren von achtsamkeitsbasierten Methoden, während andere kognitive Verhaltensweisen oder somatische Techniken für effektiver halten. Der Schlüssel liegt darin, eine Methode zu finden, die zu deinen spezifischen Erfahrungen passt.

Wie verhalten sich traumatisierte Personen?

Traumatisierte Personen zeigen ihre Gefühle und Belastungen auf individuelle Weise. Sie können dabei unter anderem folgende Verhaltensweisen zeigen:

  • Erhöhte Wachsamkeit oder Hypervigilanz

  • Emotionaler Rückzug oder Gefühllosigkeit

  • Schwierigkeiten, Beziehungen aufrechtzuerhalten

  • Plötzliche Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit

  • Vermeidung von Orten oder Personen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen

Das Erkennen dieser Verhaltensweisen kann dir helfen, die Notwendigkeit einer begleitenden Unterstützung zu erkennen.

So kannst du ein Trauma überwinden

Die Überwindung eines Traumas ist ein allmählicher Prozess. Um nur einige Schritte zu benennen:

  • Aufsuchen von professioneller Unterstützung
  • Praktizieren von Achtsamkeits- und Entspannungstechniken
  • Körperliche Aktivitäten wie Yoga oder Meditation
  • Aufbau eines unterstützenden sozialen Netzwerks
  • Tagebuch schreiben oder kreativ ausdrücken

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Daran kannst du erkennen, ob du ein Trauma hast

Wenn du beunruhigende Gedanken, emotionale Gefühllosigkeit oder häufige Angstzustände im Zusammenhang mit vergangenen Ereignissen erlebst, hast du möglicherweise mit einem Trauma zu tun. Die Begleitung von erfahrenen Berater:innen kann dir Klarheit verschaffen und dich bei der Wahl der besten Vorgehensweise unterstützen.

Wenn es dir schwer fällt, dafür in eine Praxis zu gehen, kannst du auch bequem von zuhause aus digitale Unterstützungsangebote wie beispielsweise eine Online-Beratung über BetterHelp nutzen. Einige Studien haben gezeigt, dass digitale Unterstützungsangebote bei der Überwindung von Traumata helfen können.

Fazit

Ein unverarbeitetes Trauma kann langfristig ernsthafte Auswirkungen auf dein körperliches und psychisches Wohlbefinden haben. Wenn du merkst, dass dich belastende Erfahrungen im Alltag einschränken, kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei gibt es viele verschiedene Ansätze, um deine belastende Erfahrungen zu verarbeiten und dein emotionales Wohlbefinden wiederzuerlangen. Wenn dich der Gang in eine Praxis zusätzlich belastet, gibt es auch digitale Angebote wie eine Online-Beratung, die du von deinem Zuhause aus wahrnehmen kannst. 

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